Diese Seite wurde am 26.12.2015 erstellt und wird kontinuierlich aktualisiert

 

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Realität und Phantasie verbinden sich zu einer Miniaturwelt, die funktional ist - eine Welt für sich!

 

  Historische Gebäude - interessant in Szene gesetzt

 

Nun schwebt auch noch ein Fesselballon ein...

 

Von der Wohnanlage aus hat man eine sehr guten Blick aufs MOTODROM

 

 

 

 

 

 

Infrastruktur als Randbebauung

 

 

 

 

Der ADAC investierte in eine Flugrettungsstation

 

 

 

Auf vielen Dachböden, in Kellern und in anderen Räumlichkeiten befinden sich kleine künstliche Lebensräume, an denen ihre Besitzer beharrlich werkeln, um sie immer perfekter zu gestalten. Phantasie und Wirklichkeit werden kombiniert, um eine Welt zu schaffen, die Freude bereitet. Im Ruhestand hat man dazu die nötige Zeit und Muße, oft auch das erforderliche Geld, um sich spezielle Wünsche zu erfüllen.  

 

Modellbau, Fotografie und Filmen lassen sich herrlich kombinieren. Die Fotografie, speziell die Nachbearbeitung von Fotos und die Kombination mit Hintergrundbildern vermitteln Eindrücke, die man direkt an der Anlage kaum realisieren kann.

 

So gelang es bei den nebenstehenden Fotos, eine phantastische Tiefenwirkung zu erzielen, die zeigt, wie sich der Modellbauer die mögliche Einbettung seiner Anlage in die  heimische Umgebung vorstellt. Natürlich handelt es sich nur um Fiktionen.

 

 

 

Geschichtlich nicht belegbar

 

Der geschichtlich natürlich nicht belegbare Limes-Wachturm ist das interessanteste Objekt, das gebaut wurde. Die Kombination der Materialen Holz und Kunststoff, Prägungen in Handarbeit und Farbgestaltung sowie die stimmigen Proportionen führten zu einem guten Ergebnis.  

Nun  gibt es schon Bilder von einer der Führungen, die von Hobby-Legionären der Salburg stattfinden. Der Turm entwickelte sich inzwischen zum willkommenen Ausflugsziel der Besucher des Motodroms. Wer es nicht erwarten kann, kann den Limesturm hier anklicken.

 

Burg Rabeneck

 

Einige Rennstrecken, wie der Nürburgring, haben markante geschichtliche Besonderheiten - z.B. eine Burg - zu bieten. Maintals Geschichte gibt so etwas leider nicht her, zumindest sind Überreste noch nicht entdeckt worden. Dennoch fand ich es schön, die Ostkurve mit der Naturtribüne mit einer Ruine zu komplettieren. Ich nenne sie seitdem "Burg Rabeneck". Viel ist nicht übrig von den Gebäuden, nur ein Mauerfragment mit Wehrgang und ein Burgfried. Etwas verfallen ist der an der Mauer angebrachte typische "Abtritt".

 

Das Diorama wurde aus dünnem Hartschaum hergestellt, der sich leicht prägen lässt. So kann das Mauerwerk individuell ausgeprägt werden. Nach der dunklen Grundierung wurden die erhabenen Mauerstrukturen mit einem gut abgestrichenen Pinsel etwas heller gestaltet und einige Steine andersfarbig hervorgehoben. Der Pflanzenbewuchs wurde mit einer aufgedrehten Kordel kombiniert, um Kletterpflanzen naturgetreu anzulegen. Wilde Blumen und Gräser auf den Mauern und Mauerresten lassen das Diorama noch echter aussehen.

 

 

Fesselballon im Anflug...

 

Bekanntlich kann der Flug eines Fesselballons nur sehr schwer beeinflusst werden. So natürlich auch über dem Maintal-MOTODROM. Dass dieser Überflug dennoch geschah, musste natürlich im Bild festgehalten werden. Für die Besucher war das eine außergewöhnliche Attraktion und lenkte etwas vom Renngeschehen ab.

 

Der Ballon ist eine Einzelanfertigung und sehr detailliert ausgebildet. Da er auch noch dem Maßstab der Modellanlage entsprach, war der Kauf ein absolutes Muss.

 

 

Historisches und Neuzeitliches

 

In einem gelungenen Arragement von Gebäuden dürfen natürlich auch modernere Gebäude nicht fehlen, die es in Maintal zuhauf gibt. Doch dazu fehlt mir einfach der Platz.

 

 

Es sollte nicht der Eindruck entstehen, Maintal bestünde nur aus alter Bausubstanz. Natürlich wird heute zeitgemäß gebaut. Leider haben diese Gebäude meist keine besondere Ausstrahlung und von Baukunst kann schon gar nicht gesprochen werden. Die beliebige Architektur von Allerwelts-Architekten ist überall zu sehen.

 

 

In den 80er Jahren gab man Architekten eine Chance, familienfreundliche Wohnungen zu bauen, die heute als Eigentumswohnungen sehr gefragt sind. Die Front eines solchen Hauses habe ich als Randstaffage auf meiner Anlage nachempfunden. Üppig bepflanzte Balkontröge und auf das Objekt abgestimmte Markisen signalisieren, dass hier Menschen mit einem bestimmten Niveau wohnen.

 

Das Modell besteht aus Hartschaumplatten, Teilen aus Weichplasitk, bedruckten Spezialdruckbögen und aufs Material abgestimmten Klebern und Farben. Das Ergebnis ist zufriedenstellend und kann auf der Jubiläumsseite noch detaillierter betrachtet werden. Diese Seite ist besonders zu empfehlen, weil sie noch mehr Eindrücke vermittelt als diese Website.

 

Klinkerhaus als Hintergrundbebauung

 

Das große Wohnobjekt machte Mut, weitere sehr "schmale" Hauskulissen zu bauen, mit denen der Hintergrund abgerundet werden kann. Weitere Bilder des Objekts und die Beschreibung sind HIER zu sehen. Im alten Ortskern wird in ähnlicher Weise demnächst ein weiteres Haus etabliert, in dem eine Eisdiele mit Straßenverkauf untergebracht wird.

 

 

 

Haus der Dörnigheimer Altstadt

 

Ein besonders schönes Haus der Dörnigheimer Altstadt ist nun auch Teil der Modellanlage. Das Heyer-Haus der Frankfurter Straße, Baujahr 1906, ist ein Haus aus hellen Klinkersteinen, wie sie in der  Gründerzeit üblich waren. Auch dieses Diorama war sehr aufwändig. Es wurden viele Elemente entsprechend detaillierten Fotos kreiert, die einen perfekten Eindruck ermöglichten.

 

 

 

 

 

Automaten zur Erfrischung

 

Nun wurden wieder neue Automaten aufgestellt, an denen sich Besucher der Altstadt erfrischen können.Besonders die Kinder umlagern immer wieder den Eis-Automat.

 

Rettungsdienste am MOTODROM

 

Zur Sicherheits-Infrastruktur des Motodroms gehört natürlich eine Feuerwache. Auch sie hat nun einen Platz in der Randbebauung gefunden. Heute hat der Senioren-Löschzug 1923 des gleichnamigen Vereins für die Ersthilfe Dienst. Weitere Infos zum Umfang der Rettungsdienste werden auf der Seite Slotracing vorgestellt.

 

ADAC Flugrettung etabliert

 

Eine der letzten Bereicherungen des Motodroms ist die Flugrettungsstation des ADAC. Der frühere Landeplatz im Innenbereich des Motodroms wurde bebaut und stand nicht mehr zur Verfügung. Im Zuge der Umbaumaßnahmen wurde die verglaste Aussichtsbrücke mit der Gastronomie aufgestockt. Per Aufzug gelangt man nun zum Rettungsbüro, in dem die Einsätze koordiniert werden und sich der Arzt sowie Rettungssanitäter und Piloten aufhalten.

 

 

Über die Außentreppe gelangt das Rettungsteam auf das Hubschrauberdeck.

 

 

Grundsätzliches

 

Um ein solches Projekt anzugehen, bedarf es allerdings eines Ruckes und der passenden Räumlichkeiten. Auch sollte der Sinn und der Nutzen ganz klar sein, damit es nicht zu Fehlinvestitionen kommt. Wer noch intensiver über Modellbau nachdenken will, sollte ermitteln, ob er stark genug gegen suchtähnliches Verlangen ist, denn so eine Anlage wird nie fertig. Sie darf nie fertig werden, weil das einem Ende gleich käme. 

Kommt dieses Ende einmal, muss die Miniaturwelt seinem Besitzer bereits so viel Freude bereitet haben, dass sich die Frage nach dem weiteren Nutzen der Anlage erübrigt. Die Miniaturwelt wird unweigerlich irgerndwann auseinandergerissen werden und selten den gleichen Zweck noch einmal erfüllen.  

 

Es sind gar nicht die teueren Objekte, die zu Buch  schlagen, es ist die Summe der kleinen Ausgaben. Ende März 2017 zählte ich auf meiner Anlage zum Beispiel bereits mehr als 450 Figuren, die weit verstreut die kleinen Dioramen komplettieren. Umso origineller und qualitativ hochwertiger die Figuren sind, desto tiefer muss man in die Tasche greifen oder viele Stunden mit der Optimierung verbringen. Hier sind es wieder die vielen Farben in matter oder glänzender Ausführung, die ins Geld gehen. Lösungsmittel und Verdünner, Kleber und andere Materialien kommen hinzu. Die Arbeit, die dahinter steckt, kennt nur der Modellbauer selbst.

 

Ich erfüllte mir diesen Traum jetzt und erlebe seitdem sehr viel Freude am Gestalten. So kann ich dieses Hobby nur empfehlen.

 

Man gönnt sich ja sonst nichts!


              Hobby von vor 45 Jahren lebt wieder auf und der Spaß ist größer als jemals zuvor

Nach einem Jahr hat die Modellanlage eine beachtliche Dichte, die in Augenhöhe realistisch wirkt

 



 



  

Das Kassenhäuschen und der Eingang  



An der Kasse stehen zwei Schalter zur Verfügung.                                       Der Eingang ist rechts neben der Kasse


  

Anfang der Besichtigung

Besucher der Modellbahn fragten mich immer wieder, wo denn der Eingang für Besucher sei und wie man auf die Tribünen und in den Innenraum gelange. Natürlich bin ich bestrebt, die Infrastruktur immer perfekter abzubilden. Also musste ein Kassenhäuschen her. Es musste allerdings zu Maintal passen. Da mich der Charme alter Gebäude reizt, nahm ich ein uraltes Kassenhäuschen vom Nürburgring zum Vorbild und baute es nach. Mir half dabei sehr ein Papierbastelbogen, den ich als maßliche Vorgabe nahm und verwendete einige Abbildungen für die Fenster und die Tür. Die Mauern prägte ich natürlich wieder in handelsübliche Weichplastikplatten, die ich farblich anlegte. Für das Dach verwendete ich Biberschwanzdekor aus dem Fachhandel für Architekturbedarf.

Die Drängelgitterstangen stellte ich aus Alu-Draht her, wie sie auch auf den Tribünen angebracht sind. Werbetafeln und ein Kaugummiautomat runden das Diorama ab.

Neben dem Motel fügt sich das Kassenhäuschen gut in die Umgebung ein und ist nun der erste tolle Hingucker der Modellanlage. Dass das Modell zudem noch fotogen ist, beweisen die Bilder.


  

Ist diese Hürde erst einmal genommen, steht den Besuchern die Welt des Motorsports offen

 

  1   Kassenhäuschen
  2   Motel am Motodrom
  3   Werkstattgebäude in der Pitlane
  4   Boxengebäude mit Besucherterrasse
  5   Tankstelle
  6   Kommandostände der Teams
  7   VIP - Lounge
  8   Schwimmbad
  9   Angelsee
10   Limes-Turm
11   Schützenhäuschen und Kleingarten
12   Dr. Ove Rasmussen - Haus
13   Besucher - Lounge und Flugrettung
14   Toiletten an der Tribüne
15   Haupttribüne bei Start und Ziel
16   Kelterei Stier - Turm
17   Fußgängerbrücke zur Tribüne
18   Naturtribüne
19   Haus Untergasse 1
20   Hochstädter Untertor
21   Fachwerkhaus am Lindenbaum in Dörnigheim
22   Historisches Rathaus von Hochstadt
23   Kleiner Park mit Kriegerdenkmal
24   Historischer Brunnen Dörnigheim, am Lindenbaum
25   Denkmal Hochstädter Kreppelrichter von 1902
26   Fußgängerbrücke zur Boxengasse und Innenraum
27   Ruine Burg Rabeneck
28   Wachenbuchener Rathaus
29   Musikschule
30   Wachenbuchener Brunnen
31   Heyer-Haus Dörnigheim Gründerzeit
32   Typische Wohnanlage
33   Haus der Gründerzeit
34   Pressezentrum
35   Feuerwache 1
37   Gartenhütte
38   Fernsehübertragungsplattform

 

Zunächst sollten sich die Besucher einen Überblick verschaffen, um sich besser orientieren zu können, denn der erste Eindruck bietet eine Fülle von Einzeldioramen und Themen. Für diejenigen, die sich speziell für die Strecke und ihre Schwierigkeiten interessieren, sind die Spurwechselmöglichkeiten angezeigt. Rennspaß und kleinteiliger Modellbau bilden eine harmonische Einheit, in der sehr viele lokale Details zu erkennen sind.

Sehenswerte Dioramen der Anlage

D01  Start eines Tourenwagenlaufes
D02  Zeppelin über der Anlage
D03  Startaufstellung
D04  Polizeipräsenz
D05  Litfaßsäule im Ort
D06  Drehorgelspieler
D07  Ideallinie der Strecke
D08  Fernsehübertragungswagen
D09  Kamera auf dem Kran
D10  Unfallrettung
D11  Rettungshubschrauber im Einsatz
D12  Feuerwehrübung an den Boxen
D13  Warten an den Boxen
D14  An den Mülltonnen
D15  Boxeninformation an Fahrer
D16  Lüftung, Klima, Sanitär
D17  Werkstattausrüstung
D18  Mobile Stromversorgung
D19  Grafittikünstler
D20  Weg zum Schützenhäuschen
D21  Abschleppwagen
D22  Seniorenlöschzug
D23  Pizza-Flitzer Calimero
D24  Eismann Bruno Benedetti
D25  Führung am Limesturm
D26  Badeverbot am See
D27  Angler frühstückt
D28  Lanz-Bulldog im Einsatz
D29  Besuch aus Friedrichshafen
D30  Besucherstrom auf der Brücke

D31  An der Telefonzelle
D32  Automaten im Schwimmbad
D33  Freiraumgalerie mit Grafittis
D34  Panorama in der Kurve
D35  Marschkapelle im Ortskern
D36  Nachts im Motodrom
D37  Fahrzeugsammlung
D38  Pressestelle

D39  Ruine Burg Rabeneck

D40  Mini Fire Truck "Grizzly"

Durch diese Website legte ich zwar einen roten Faden, viele Eindrücke sind jedoch so vermischt, dass sich Szenen immer wieder aus anderen Blickrichtungen wiederholen, um sie in einen anderen Kontext zu stellen. So kommt die Gesamtheit der Modellanlage besser zur Geltung.

In den einzelnen Passagen finden Sie immer wieder wertvolle Hinweise, wie die Modelle und Dioramen hergestellt wurden.

Viel Spaß beim virtuellen Besuch!

 

 

Links herum oder rechts herum?

 

Diese Frage stellt sich in der Tat, wegen der vielen Eindrücke, die sofort ins Auge fallen. Oft entscheidet darüber, was sich gerade auf der Anlage abspielt. Werden Besucher geführt, so reizt es zunächst, die Rennstrecke zum Leben zu erwecken. Dabei gehen alle Eindrücke kreuz und quer, man sieht alles und doch keine Details ganz genau. Erst, wenn etwas Ruhe einkehrt, wird die Anlage meist im Uhrzeigersinn etwas genauer inspiziert. Schnell stellt der Besucher fest, dass hier keine Dekorationen einfach so hingestellt wurden, sondern, dass diese Dioramen kleine Geschichten erzählen. Das fängt an der Kasse bereits an, die so viele kleine Details absolut naturgetreu vorhält, dass sie der Betrachter mit seinen eigenen Erinnerungen kombinieren und interpretieren kann. Verfolgt man den Weg von der Kasse zur Haupttribüne, so fällt zunächst die belebte Fußgängerbrücke mit ihren liebevollen Details bis hin zu den obligatorischen Freundschaftsschlössern am Geländer auf. Vorbei an einer uralten Telefonzelle und Altglascontainern gelangt man zur Tribüne. Dort bemerkt man die Getränke- und Snackautomaten für die Zuschauer, ehe man die volle Zuschauertribüne in Augenschein nimmt. Man nimmt gedanklich Platz und verfolgt den Start eines Tourenwagenrennens. Spätestens jetzt ist man in der virtuellen Realität angekommen. In der Rennpause setzen die Besucher ihre Besichtigungstour fort, die nun endgültig im Uhrzeigersinn an alle Sehenswürdigkeiten der Anlage führt. Wenn Sie noch nicht die Freude hatten, die Anlage im Original zu sehen, so lassen Sie sich vom folgenden Bericht inspirieren.

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

  Naturgetreue Inszenierung der Fahrbahn- und Randstreifenelemente

 

   

Flatternde Fahnen zeigen an, woher der Wind weht...

   

Lüftungstechnik, Klimageräte und Solarzellen machen Modellbau authentisch

 

 

Die Tribüne und der "Stier"-Turm

 

 

Das Dr. Ove Rasmussen-Haus zu Ehren eines Maintaler Unternehmers

 

 

Action auf Knopfdruck

 

Ein erster Blick über die Modellanlage gleicht einem 3D-Bild, mit unglaublich vielen Details. Wo soll man beim Betrachten anfangen? Das ändert sich schnell, wenn ein Knopf betätigt wird, der dieser Miniaturwelt Leben einhaucht. Bis zu acht programmierte Rennwagen preschen mit einem tollen Sound los, am Ende fährt zusätzlich das Safety-Car und in der Boxengasse wartet ein weiterer Wagen darauf, manuell gesteuert ins Rennen einzugreifen. So die Situation, die das Auge schnell über den gesamten Kurs führt. Über dem Geschehen kreist ein Zeppelin und man glaubt, aus seiner Sicht das Geschehen zu verfolgen.

 

Verwirrend ist das Verhalten des Pulks, der immer wieder die Fahrspur wechselt, um der Ideallinie zu folgen oder zum Überholen auszuscheren. Entlang der Strecke entdeckt man nun die vielen Details, die Dioramen, wie Streckenposten, Rettungsfahrzeuge, Besucher und viele zusätzliche Details, die dem Treiben Leben verleihen. Auf den zweiten Blick fallen die lokalen Werbungen und der Bezug zu Maintal auf. Manchmal ist das mit einem Augenzwinkern verbunden.

 

Greift der Betrachter mit einem eigenen Fahrzeug ins Geschehen ein, ist größte Aufmerksamkeit gefordert, denn die ferngesteuerten Gegner wechseln heftig und unerwartet an sechs Stellen des Kurses die Fahrspuren. Es gilt zunächst, Kollisionen zu vermeiden und die Strecke zu studieren. Dabei folgt man einem voraus fahrenden Wagen im Windschatten. Nachdem der "Durchblick" vorhanden ist und das eigene Fahrzeug einigermaßen beherrscht wird, folgen Überholvorgänge, die Laune machen. Kleine Momente der Unsicherheit führen dazu, dass man selbst wieder überholt wird oder kollidiert. Die Bahn zieht deshalb viele Menschen in kurzer Zeit in ihren Bann.

 

 

Eine Frage der Lebenseinstellung

 

Wie alt darf man sein, wenn man noch einmal einen Jugendtraum aufleben lassen will? Diese Frage stellte ich mir zum Jahresende 2015 und ich fand, dass das keine Frage des Alters, sondern der Freude ist, die man sich gönnen sollte. 

 

Vor 45 Jahren baute ich in Dörnigheim schon einmal einen kompletten Keller zu einer Slot-Racing-Bahn aus. Die reine Fahrstrecke betrug damals ca. 30 Meter und wurde in eine Landschaft eingebaut. Wegen der damals noch recht einfachen Technik erschöpfte sich jedoch irgendwann der Fahrspaß und er reduzierte sich auf nur immer neue Fahrzeugmodelle, die frisiert und im Kreis herum gejagt wurden. Irgendwann war die Sache ausgereizt. 

 

Die Bahn musste damals einer ebenso großen elektrischen Eisenbahn weichen. Hier war es vor allen Dingen der Landschaftsbau, der mir besonderen Spaß machte. Nach einem Umzug baute ich sie nicht wieder auf und verkaufte sie Stück für Stück, um mich neuen Hobbys zuzuwenden.

Nun, nach 45 Jahren, keimte in mir plötzlich wieder die Lust auf, noch einmal eine neue Anlage zu schaffen, die sowohl technisch raffiniert und anspruchsvoll ist, als auch vielfältige Möglichkeiten des Modellbaues bietet.

Die Wahl fiel auf Carrera digital 124/132 in der Größe 4,80 x 2,20m mit ca. 20 m Fahrstrecke, 6 Spurwechselweichen und einer Pitlane mit Tankpunkt. Voila - hier ist sie!

Phantasie wird durch verschiedene Sichten angeregt

 

 

Erster Umbau schon nach wenigen Tagen

 

Wie einige Fotos der ersten Tage zeigen, waren die Leitplanken und die Fahrbahnmittelmarkierungen nicht realistisch. Die Leitplanken wurden ausgetauscht und die gesamten Fahrbahn steingrau angelegt. Einige Kurven erhielten eine Strohballenbarriere. Die ursprüngliche Pitlane war einfach zu kurz, um aus dem Renntempo heraus den Tankpunkt anfahren zu können. So musste eine verlängerte Boxengasse eingefügt werden, die jetzt bereits hinter dem Boxengebäude beginnt und eine gute Anfahrt zum Tankpunkt gewährleistet.

 

Anfang Mai 2016 stand der nächste größere Umbau an und der Wartungsbereich für die Renn-Teams wurde deutlich vergrößert. Die Zahl der Figuren, die der Modellanlage erst das richtige Flair verleihen, wuchs auf über 200 an un beträgt heute weit über 500 Figuren. Die Anzahl der vielen kleinen Dioramen bewirkt, dass der Betrachter immer neue Szenen entdeckt, die der Wirklichkeit nachempfunden sind und die Interpretationsspielräume bieten.

 

 

 

Begegnung vor Ort:

"Herzlich Willkommen im MOTODROM"

 

 

 

 

 

Lassen Sie sich bei den vielen Eindrücken etwas Zeit, die Modellanlage zu studieren. Für Modellbahnbesitzer können sich wertvolle Anregungen ergeben.

 

Auch wenn der Eindruck entsteht, die Anlage sei dem robusten Spielbetrieb nicht gewachsen, ich überzeuge jeden Zweifler gern vom Gegenteil.

 


Rennsport-Action mit präparierten Fahrzeugen



Norbert Graf dreht im Ferrari 360 noch unbeschwert seine Runden...



...später bringt man das beschädigte Fahrzeug zurück an die Box



Das Rettungsteam steht zum Einsatz bereit












 

Fotos und Video-Clips

runden das Hobby ab

 

Was wäre eine Modellrennbahn und Modellbau ohne Fotos und Videos vom Ergebnis? Mir jedenfalls wäre es zu wenig. Simulierte Rennsport-Action erfordert etwas mehr Aufwand. Dabei müssen auch Opfer gebracht werden, wie am neben stehenden Beispiel dokumentiert ist.

 

Auch beim Slot-Racing sind Kollisionen und Unfälle an der Tagesordnung. Die Fahrzeuge überschlagen sich und bleiben danach völlig unbeschädigt auf der Rennbahn liegen. Das ist unrealisitisch. Carrera hat die Fahrzeuge zwar mit Teilen ausgerüstet, die sich vom Fahrzeug lösen, wie Spiegel und Spoiler, echt sieht das im Film und auf Fotos aber nicht aus. Hier muss man zu drastischeren Mitteln greifen. Ein technisch anspruchsvolles und funktionsfähiges Digital-Modell zu "schlachten" wäre aus meiner Sicht Frevel.

So kaufte ich kurzerhand zwei identische REVELL-Modellbaukästen des Ferrari 360 und benutze nun bei Fotos und Filmaufnahmen ein völlig intaktes und ein als Unfallschaden präpariertes Modell. Mit beiden kann nun ein Crash simuliert werden, der täuschend echt aussieht. Im Film benutze ich Einzelbildaufnahmen, die ich in schneller Folge mit dem Serienbild-Geräusch einer Kamera kombiniere. Das Ergebnis ist perfekt.

 

Der abgebildete Ferrari von Norbert Graf, der seit 1996 an der Ferrari Challange teilnimmt, war ideal geeignet, weil er zu den Testläufen passt, die im Maintal-MOTODROM stattfinden. Norbert Graf möge mir die Verwendung zu diesem Zweck verzeihen. Kollisionen gehören jedoch zum Rennalltag und bisher kam er in meinen Clips ja glimpflich davon.

 

Der "Ferrari 360" wird seit dem Jahr 2000 in der "Ferrari Challange" gefahren. 1999  wurde er von Michael Schumacher vorgestellt. Als Kundenrennsportserie beliefert Ferrari die Kunden mit Material, das modernen Motorsport auf höchstem Niveau ermöglicht, den europaweit Ferrari-Piloten aus 10 verschiedenen Ländern betreiben.

 

An was man alles denken muss...

 

Ehrlich gesagt tut es verdammt weh, ein so schönes REVELL-Modell schwer zu beschädigen. Man muss aber beide Modelle den  geplanten Szenen anpassen. Das unbeschädigte Fahrzeug muss natürlich einen Fahrer besitzen, der nicht im Modellbausatz enthalten ist. Nichts ist auf Fotos oder im Film irritierender, als fehlende Fahrer im intakten Wagen oder bei der Bergung ein fröhlich hinter dem Lenkrad sitzender Fahrer. Das lässt sich aber mit Resten aus Preiser-Figuren gut ändern.

 

Wenn man einen Unfallschaden nachbilden will, muss man unbedingt Fotos von realen Schäden studieren. Gerade die Glasschäden mit Hochsicherheitsglas haben eine bestimmte Charakteristik. Besonders wichtig ist es, die Reifen zu altern, damit sie nicht nagelneu aussehen. Nach einem Überschlag dürfen auch erd- und pflanzentypische Verunreinigungen nicht fehlen. Mit Zigarettenqualm wirken Unfallbilder noch echter.

 

 

Und immer wieder sind es die Figuren, die eine Szene abrunden. Sie sind für Filmaufnahmen und Fotos unerlässlich.

 

Zu einer Slotracing-Bahn, die für Filme und Fotos genutzt wird, ist auch die Infrastruktur des Rettungssystems nötig. Erst, wenn alles vorhanden ist, wird die Sache rund. Neuerdings werde ich auch unter anspruchsvollen Zinnfiguren von DelPrado fündig und kann dann einfach nicht widerstehen.

 

Ich denke, ich bin auf einem guten Weg.

 

So ganz nebenbei...

                                                                NEU    

...das Hochstädter historische Rathaus

 

...findet einen Platz auf der Modellanlage

 

Das mit der "freien Fläche" war zwar schwierig, aber realisierbar. Hier fanden einige historische Gebäude Maintals im Maßstab 1:35  in einer fiktiven Altstadt in der Nähe des Motodroms einen Platz.

 

Als Bürger von Hochstadt war es schon seit langer Zeit mein Herzenswunsch, das historische Rathaus im Modell nachzubauen. Was dabei entstand, ist HIER zu sehen.

 

 

 

 

 

Die Vorbereitungen zum Bau waren sehr umfangreich, um an die Maße zu gelangen. Das Erdgeschoss und der 1.Stock waren leicht auszumessen. Es fehlen allerdings noch Einrichtungsgegenstände und Figuren, die das Rathaus erst nach der Installation der Beleuchtung beleben werden. 

Die Arkaden haben inzwischen Garnituren und der Außenbereich die Sonnenschirme. Die Wandlampen und die Schilder über dem Eingang sind montiert. 

Das größte Problem war das Dach mit dem komplizierten Turmeinbau.

 

 

 

 

...und das alte Wachenbuchener Rathaus von 1555...

 

 

 

Wachenbuchen ist präsent

 

Das historische Rathaus von Wachenbuchen ist auch in Wirklichkeit ein Schmuckstück. Es derart detailgetreu nachzubauen, war eine echte Herausforderung. Einige Restarbeiten stehen zwar noch aus und die Einbettung ist dem Gesamtkonzept geschuldet, trotzdem wirkt das Arragement bereits sehr gelungen. Erstmals wurde auch der Geländeverlauf nachgebildet und der Platz vor dem Rathaus besitzt den authentischen Brunnen, der zwar recht ansprechend, jedoch nicht historisch ist.

Im Erdgeschoss ist die Bücherei untergebracht, wie sie noch vor einigen Jahren dort anzutreffen war. Im 1. Stock befindet sich ein großes Sitzungszimmer, in dem gerade eine Besprechung stattfindet, sowie ein kleines Kaminzimmer mit brennendem Kamin. Das darüber liegende Dachgeschoss besitzt zwei eingerichtete Wohnräume, die wie alle anderen erwähnten Räume beleuchtet sind. Auch das historische Tor zum Kirchhof mit seinen schmiedeeisernen Gittertoren ist vorthanden.

Das Modell sowie das Pflaster wurde wieder aus Kunststoffplatten geprägt und farblich angelegt. Die Fenster wurden aus dünnem Karton und Kunstglas gefertigt.

 

  

 

      

 

...mit angrenzender Musikschule...

 

 

 

   

 

...eingebettet in eine fiktive Altstadt

 

   

Da es unattraktiv wäre, hier nur ein kleines authentisches Gebäude zu platzieren, habe ich einen Dorfplatz geschaffen, der verschiedene Gebäude gut zur Geltung kommen lässt. Die Gebäude sind echten Vorbildern modellgetreu nachempfunden, die in Maintal stehen. Wer sich in der Stadt auskennt, kennt natürlich die Gebäude.

 

Wichtig war mir der Dorfbrunnen, der an der Linde in Dörnigheim steht, weil er so typisch für die Region ist. Ein fast baugleiches Exemplar steht auch auf der Hauptstraße in Hochstadt.

 

Eine gewaltige Arbeit war es, das Pflaster zu prägen, denn dies ist in  dieser Form nicht im Handel erhältlich. Die kleine von einer Mauer einrahmte Grünanlage bekam ein Kriegerdenkmal, wie es im Original am Hochstädter Obertor steht.

 

 

 

Morgendliche Ruhe liegt über der Altstadt...

 

 

...doch sie füllt sich schnell mit Leben am Fachwerkhaus und am Brunnen

 

  

An der Litfaßsäule werden die Neuigkeiten studiert und ein Drehorgelspieler schart Kinder um sich

 

    

Am (real nicht mehr existierenden) Untertor mit seinen renovierungsbedürftigen Wänden und dem Rest der Stadtmauerer ist der Ortsausgang

 

 

            

Der Blick vom Zeppelin aus auf Häuser und Pflasterstraßen

 

        

 

Weitere interessante Bilder HIER

 

 

   Willkommen im MOTODROM MAINTAL

 

 

So fing übrigens alles an...

 

 

Sie  stehen nun am Haupteingang zum Motodrom und sind vielleicht schon gespannt, was Sie auf der Teststrecke erwartet, die rein fiktiv nach Maintal verlegt wurde. Das Bild entstand noch in den ersten Tagen und zeigt die typisch gestalteten Carrera-Fahrbahnen. Dort, wo damals der Hubschrauber-Landeplatz war, ist heute die Boxengasse und die neue Zentralwerkstatt. Alles ist seitdem im Fluss!

 

Maintal würde es gut zu Gesicht stehen, wenn es die Strecke im Original gäbe. Die grüne Mitte böte sich ja geradezu an. Eine ausgesprochen gute Verkehrsanbindung vor den Toren von Frankfurt wäre eine absolut gute Voraussetzung. So jedoch müssen Sie leider mit einem Modell Vorlieb nehmen, das einige Politiker vielleicht zum Denken anregt. Wenn am Ende wenigstens ein Go-Cart-Strecke dabei heraus käme, wäre es bereits ein beachtlicher Fortschritt und ein Highlight für Maintals Stadtentwicklungsplanung. 

 

Erfreuen Sie sich an den Impressionen. Vielleicht lassen Sie sich sogar für Modellbau oder eine ähnliche technische Spielerei begeistern und werden ebenfalls eine solche Strecke bauen. Andere Modellbauer nahmen bereits Kontakt mit mir auf, um sich Anregungen zu holen.

 

Miniaturwelten sind übrigens als Ausgleich zum stressigen Alltag sehr beliebt. Wo kämen wir denn hin, wenn wir das Träumen verlernen würden!?

 

 

 

Alltagssituationen am Rande der Teststrecke

 

Noch schlafen die Motelgäste und genießen die Ruhe, ehe der Motorlärm beginnt

 

Auf der Dachterrasse des Renngebäudes fließt bereits das Bier in Strömen

 

Unterbau Tapeziertische

 

Im Gegensatz zu einer elektrischen Eisenbahn ist der Aufbau einer Modellrennbahn etwas einfacher, weil keine Kabel nach unten durchgeführt und verdrahtet werden müssen. So sind Alu-Tapeziertische ideal, die sich miteinander verketten lassen. 

Die Tische werden mit Winkelleisten aus Kunststoff fixiert, die mit einem Montageklebeband befestigt werden. Eine Lage Styropor-Platten mit 1 cm Dicke sorgt später für interessante Fahrgeräusche und verhindert zudem Kurzschlüsse bei Berührung der stromführenden Elemente mit der Tischkonstruktion.

Auf der Platte lassen sich nahezu alle Illusionen erzeugen, wie man beispielsweise am "Motel am Motodrom" sieht.

 

 

Die Technik

 

Vor dem Zusammenbau der Fahrbahnteile war es ratsam, einen exakten Streckenplan zu entwerfen, der genügend Varianten für Spurwechsel bietet. Im Gegensatz zu den einfachen Carrera-Rennbahnen früherer Bauart ermöglichen heute digital gesteuerte Fahrzeuge Spurwechsel, die gerade beim Überholen spannende Situationen entstehen lassen. Das Fahren direkt im Windschatten und das Ausscheren im richtigen Augenblick ist aufregend, wie in der Realität. Das Simulieren abnehmender Tankfüllungen und das Auftanken zwingt zu Boxenstopps. Leider ist bei kürzeren Rennstrecken keine sehr lange Boxengasse möglich, die wohl viel interessanter wäre. Im vorliegenden Fall war zunächst nur ein Tankpunkt mit kurzer Anfahrt möglich, der schwer zu treffen war. Ein Umbau kündigte sich deshalb schon recht früh an.

Rennstrecken mit vielen Spurwechselmöglichkeiten machen erst den richtigen Spaß aus. Denn wenn mehrere Fahrzeuge automatisch programmiert auf der Strecke sind und man sich mit einem selbstgesteuerten Fahrzeug durch den Pulk kämpft, wird es realsistisch, denn die automatisch programmierten Fahrzeuge wechseln die Fahrspuren per Zufallsgenerator.

 

Wie an der Grafik der Ideallinie ersichtlich, gelingt es, durch entsprechende Spurwechsel die kürzeste Strecke zu finden. Die Ideallinie ist 1,71 Meter und damit 10,8% kürzer als die Normallinie von  16,28 Metern Länge. Andere Linien dienen  Überhol- oder Ausweichvorgängen.

 

Die 3,28 Meter lange zusätzliche Boxengasse ist während eines Rennens auch der Wartepunkt für das Safety-Car. Dieses ist so programmiert, dass es auf Kommando losgeschickt werden kann und auf Befehl selbständig wieder an die Boxen zurück findet.

 

Hinsichtlich der Geschwindigkeit und des Bremsverhaltens können die Fahrzeuge in jeweils zehn Varianten programmiert werden. Ferner kann den Fahrzeugen nach Wahl Sprit zugewiesen werden, der sich verbraucht und zum Auftanken zwingt. Dadurch entstehen Verschiebungen im Rennverlauf, die auf der Rundenanzeige dargestellt werden. Beim Start gehen zunächst sämtliche roten Lampen an, die dann wie auf großen Rennstrecken erlöschen.  

 

Der Rennverlauf kann über eine App auf ein Tablet übertragen werden, das an der Bahn positioniert wird. Das garantiert einen grandiosen Fahrspaß, besonders im Dunklen, wenn die Fahrzeuge mit Licht fahren und die Flutlichtanlage eingeschaltet ist.

 

Der Betrieb bei Nacht ist natürlich ein  besonderes Highlight, denn bis auf die Formel 1-Fahrzeuge sind alle anderen Fahrzeuge mit Licht und mit funktionierenden Rück- und Bremsleuchten ausgerüstet, die das Fahrverhalten aller Fahrzeuge sichtbar machen. 

 

 

Die kleine Bar der verglasten Aussichtsplattform füllt sich ebenfalls mit Zuschauern

 

RedBull gab der Aussichtsplattform ihren Namen

 

Modellbau aus Leidenschaft

 

Eine nackte Fahrstrecke, die zudem noch auf dem Fußboden aufgebaut ist, ist eine triste Sache, die auch durch Loopings nicht interessanter wird. Das ist etwas für Kinder und Erwachsene, die nur Spaß am Fahren haben wollen. Auf einem Tisch aufgebaut ergibt sich eine Perspektive in Augenhöhe über die gesamte Fahrstrecke. Die Fahrbahnen müssen natürlich "versenkt" werden. 

 

Das "Versenken" wird mit einer zweiten Lage Styropor mit ebenfalls 1 cm Dicke erreicht, die exakt der Dicke der Fahrbahn entspricht. Am besten eignen sich dazu Deckenplatten mit einem rauen Muster. Mit einem Styroporschneider lassen sich die zuvor auf Karton aufgemalten und ausgeschnittenen Zwischenräume exakt ausschneiden und in die Bahn einfügen. Da die Platten 50 x 50 cm groß sind, lassen sie sich im Raster verlegen und man kann jedes Raster wieder herausnehmen, wenn man später Landschaften und kleine Hingucker gestalten will. Mit Abtönfarben lassen sich die Platten matt kolorieren, was einen sehr harmonischen Eindruck hinterlässt und pflegeleicht mit einem Staubsauger sauber zu halten ist. Aber das fachmännische Beflocken ist die Krönung, weil hier unterschiedlicher Bewuchs nachempfunden werden kann.

 

Im Baumarkt gibt es 3 mm dünne Kunststoffplatten in den Farben Schwarz, Weiß und Grau, aus denen man mit einem Lineal und einem scharfen Linoleum-Messer oder Skalpell gewünschte Formen ausschneiden kann, die sich mit einem geeigneten Kleber zusammensetzen lassen. Die Platten lassen sich sogar mit einfachen Werkzeugen prägen. So entstehen Fachwerk, Kopfsteinpflaster oder die Struktur von Bodenbelägen, die nur noch bemalt werden müssen.  Wer mit offenen Augen durch einen Baumarkt geht, entdeckt genügend geeignete Materialien für den Modellbau. Den Rest besorgen PC, Drucker und persönliches Geschick..

 

Hecken und Buschreihen können aus Fußmatten mit Kokosfasern oder aus Styropor hergestellt werden. wichtig ist nur, dass man mit genügend Farben ans Werk geht, damit alle möglichen  Schattierungen entstehen.

Auf Rennstrecken werden Innenkurven immer wieder mit Rasensteinen befestigt. Solche Muster lassen sich ebenfalls auf dem PC erzeugen und ausdrucken. Ausgeschnitten und aufgeklebt ergeben sie eine raffinierte Abrundung der kritischen Punkte der Rennstrecke.

 

Ist die Grundausstattung mal fertig, geht es an den Ausbau und die Bestückung mit den auf Strecken üblichen Sicherheits- und Rettungsfahrzeugen. Das sichert über Wochen immer neuen Modellspaß, denn die erhältlichen Fahrzeuge müssen angepasst werden. 

 

 

Die Landpolizei sorgt mit alten Outfit und betagtem Dienstfahrzeug für Nostalgie

 

Fernsehen ist auch dabei

 

Auf meiner Rennbahn darf natürlich das Hessische Fern-sehen nicht fehlen. Ein Campingbus wurde umfunktioniert. Auch hier können die Logos wieder aus dem Internet heruntergeladen und ausgedruckt werden. Sie runden die Illusion perfekt ab. Als Parabolspiegel dient übrigens der innere Teil eines gewölbten Glasverschluss aus Blech. Den Rest besorgten die passenden Farben.

Wichtig ist, dass der Maßstab stimmt. So gibt es im Maßstab 1:32 Fahrzeuge und Figuren, die nur noch umlackiert werden müssen, damit sie echter aussehen.

 

Zäune lassen sich aus Fliegendraht herstellen. Noch besser sind allerdings Metallgitterstreifen, wie sie die Maler zur Verstärkung von Kanten benutzen, 5 m kosten nur schlappe 5,60 € und sind vielfältig form- und einsetzbar. Als Bindedraht lässt sich dünner Draht verwenden, der im Gartenmarkt auf Rollen erhältlich ist.

 

Für besondere Fälle kommt selbst erzeugtes Absperrband zum Einsatz, um einen Bereich zu sichern.



Treppensturz zweier Besucher sogt für rege Aktivitäten...


...und den Abtransport per Rettungsfahrzeug und Hubschrauber

 

Rettungsdienste im MOTODROM

 

Im Motodrom passieren immer wieder Unfälle. Heute sind zwei Besucher auf der großen Treppe gestürzt und müssen versorgt werden. Der Notarzt ist vor Ort und Spezial-rettungskräfte übernahmen die kritische Höhenbergung.

 

 

 

Nach der Stabilisierung erfolgt der Abtransport. Ein Patient muss sogar mit dem Hubschrauber ausgeflogen werden.

 

Der handelsübliche Notarztwagen musste natürlich umgebaut werden. Für knapp 13 € kann man einen Hubschrauber kaufen, der angepasst werden muss, damit er einem Rettungshubschrauber gleicht. Zusammen mit dem Notarztwagen bildet er er ein klassisches Ensemble, das mit passenden Figuren ergänzt wird. Wichtig ist auch hier, dass der Maßstab 1:32 eingehalten wird.

 

  

 

 

Natürlich darf ein Feuerwehreinsatzfahrzeug nicht fehlen, wenn es zu Unfällen kommt. Die Bergungsfahrzeuge werden ebenfalls aus preisgünstigen Spielzeugmodellen umgestaltet und farblich angeglichen. Verschiedene Baufahrzeuge, die das Motodrom anfahren, kommen hinzu. Ein möglichst naturnahes Modell eines Motodroms muss all diese Details enthalten.

 

 

 

Nebenstehend ist die Kokosmatten-Hecke zu sehen, die einem blühenden Ginstergestrüpp ähnelt. Es ist wichtig, dass alle Ausbauelemente mit einem Sauger entstaubt werden können, damit die Technik der Bahn nicht darunter leidet.

 

 

Neben den Styropor-Deckenplatten kommt auch glattes Dämmmaterial zum Einsatz, das zur Dämmung von Rollladenkästen verwendet wird. Steingrau angelegt ergeben sie perfekte Fahrbahnen, die von Asphalt nicht zu unterscheiden sind. Auch sie werden mit dem Poron-Schneider geschnitten und können mit einfachen Werk-zeugen in alle möglichen Strukturen geprägt werden.

 

 

Dem Modellbau sind also keine Grenzen gesetzt. Grenzen stellen nur der Platzbedarf für solch kleine Dioramen dar.

 




Kontrollstation für die Zeitnahme

 

Auf kleineren Motorsportanlagen gibt es immernoch die frühere Kontrollstation für die Zeitnehmer, die am Ende der Boxengasse aufgestellt war. Ihre Position sollte einen großen Überblick garantieren.

 

 

 

 

Das Boxengebäude wurde inzwischen umgebaut...

 

 

...und die Besucherterrasse wurde überdacht...

 

 

...so entstand das Michel Schumacher-Haus mit zweiter Dachterrasse

 

 

 

 

 

Boxentechnik

und technische Atmosphäre

 

Das richtige Feeling kommt erst mit der Atmosphäre, die erzeugt wird. Leider konnte ich zunächst nur zwei Boxen realisieren, die unter der Rennleitung untergebracht sind. An den Wänden befinden sich sogar Werkzeugsätze und Utensilien für die Mechaniker.  Die passenden Figuren runden das Bild ab. Im Laufe der Zeit werden noch einige Figuren und Teile des Boxenzubehör hinzu kommen.

 

Auf der gegenüberliegenden Fahrbahnseite befinden sich die Kommandostände der Teams, die natürlich aus den bereits erwähnten Platten und aus anderen Werkstoffen hergestellt wurden. Die Techniker sitzen vor Bildschirmen und Laptops, wie im echten Rennen. Die Rennstrecke ist im Boxenbereich durch den üblichen Metallgitterzaun geschützt. Auch hier werden noch interessante Zubehörteile untergebracht. Der Betrachter befindet sich also neben der Anlage in einer perfekten Zuschauerposition und kann auf diese Weise perfektes Rennfeeling erleben. 

 

  

 

Bei den Figuren stellt sich die Frage, wie tief man in die Tasche greifen will. Kostengünstige Figuren sind meist schlecht bemalt und haben eine schlichte Form. Figuren der Firma PREISER sind dagegen sehr anspruchsvoll, kosten aber auch entsprechend. Leider wird der Maßstab 1:32 oder Spur 1 für Eisenbahnen in den Sortimenten etwas vernachlässigt. Figuren bringen jedoch erst Leben auf die Bahn, sind also ein absolutes Muss.

 

 

Umbau des Rennleitungsgebäudes

zum "Michael Schumacher-Haus"

 

 

Irgendwann sind Umbauten nötig, um die Anlage zu verbessern. Da die Besucher auf der Terrasse Wind und Wetter ausgesetzt waren, bot sich die Aufstockung an.

 

Ein Modellbau-Fan schenkte mir vor einiger Zeit sehr schön gearbeitete Teile für einen Verkaufsstand. Diese verwendete ich für den Dachbereich und verkleidete die Teile mit einem Steinboden, Säulen mit Mauerwerk, das Dach mit Schiefer und fügte ein Treppenhaus ein. Die Flachdachkonstruktion stellte ich wieder mit Hartschaumplatten her und die Werbung kam direkt aus meinem Drucker.

 

 

Umbau der RedBull-Aussichtsterrasse

 

Auf dem Bild vom Michael Schumacher-Haus ist noch die alte RedBull-Aussichtsterrasse zu sehen. Auf der Suche nach einem Platz für eine Flugrettungsstation bot sich das Aufstocken des Gebäudes an. Der ADAC versprach, eine solche Einrichtung zu bauen, um außerhalb des Rennbetriebs die Luftrettung auf der A66 und angrenzenden Straßen zu betreiben. Als Bonbon galt die Luftrettung während der Rennen und Trainingsläufe des Maintal-MOTODROMs.

 

Beim Umbau wurde auch ein Aufzug eingebaut, der die Gastronomie der Aussichtsterrasse mit dem Rettungsbüro verbindet. Der beleuchtete Fahrkorb kann besichtigt werden, denn die Tür im Obergeschoss ist geöffnet.

Das Büro besitzt eine große Besprechungsecke und einen Aufenthaltsbereich für das Rettungsteam. Bei Alarm erreicht das Team über eine Außentreppe das Hubschrauberdeck. Die Anlage enthält sehr viele Details, damit sie authentisch wirkt.

 

 

Eurocopter EC135 Christoph 12

 

Eine ganz besondere Herausforderung war der Bau eines Rettungshubschraubers Eurocopter EC135, den der ADAC derzeit bevorzugt im Einsatz hat. Er ist eine Weiterentwicklung des BO 108 der Firma Messerschmitt-Bölkow-Blohm und ist mit zwei Triebwerken der Firma Pratt & Whitney Canada bestückt. In der Grundkonfiguration kostet ein solcher Hubschrauber rund 4,6 Millionen Euro.

 

Technische Daten:

Besatzung:
Länge über alles:
Höhe über alles:
Kabine L x B:
Rotordurchmesser:
Leergewicht:
Zuladung:
Kraftstoffmenge:
Max. Abfluggewicht:
Antriebsleistung:
Rotordrehzahl:
Reichweite:
Reisegeschwindigkeit:
Dienstgipfelhlöhe:

1-2 Piloten, max. 7 Personen
12,19 m
3,62 m
3,5 x 1,5 m
10,20 m
1.420 kg
1.450 kg
576 kg
2910 kg
2 x 321 kW
ca. 400 UpM
635 km
259 km/h
6.096 m

 

Die ADAC Luftrettungs Gmbh ist derzeit mit 49 dieser Hubschrauber ausgerüstet und hält 180 Piloten, Co-Piloten und Wartungspersonal vor.

 

Der Bau dieses Bausatzes der Firma REVELL mit rund 260 Einzelteilen war eine echte Herausforderung mit höchsten Schwierigkeitsgraden. Zweidrittel des Bausatzes mussten mit Hilfe der Kopflupe, Pinzetten und kleinsten Werkzeugen verarbeitet werden. Dazu braucht man eine ruhige Hand und sehr viel Geduld.

 

 

 

  Hinweise auf lokale Attraktionen sind obligatorisch

 

Die Boxenluder, die Freundinnen und Ehefrauen finden am Pool Abwechslung

 

Der Pool bekam einen Flechtzaun und einen Sprungturm

 

Der Sprungturm ist übrigens die Attraktion des Pools

 

 Hinter dem Flechtzaun wird gerade eine Feuerwehrübung durchgeführt

 

Kurt weiß mal wieder nicht, wo der Schlauch hin soll...

 

 

Ausbaustufen

 

Hinter der Rennleitung entstand ein Schwimmbad für die Boxenluder und Angehörigen der Fahrer. Bald werden  weitere Figuren, Sonnenschirme, Liegestühle etc. für zusätzliches Leben sorgen. Der Beckenrand wurde aus weißen Kunststoffplatten herausgearbeitet. Das Material lässt sich sehr gut prägen, so dass Konturen und Fugen gut sichtbar sind. 

 

Die Tiefenwirkung des Wassers bei nur 1 cm Dicke des Styropors wurde über den 3-D-Effekt auf einer bedruckten durchsichtigen Folie erreicht. Optische Täuschungen entkeimt das Auge bekanntlich nur sehr schlecht.

 

 

 

Die Freifläche des Schwimmbads musste kleiner werden, weil an dieser Stelle die Einfahrt der Pitlane entstand. Sie wurde zunächst mit einer Leitplanke geschützt. Später wurde das Schwimmbad mit einem Flechtzaun eingerahmt, um den Rennbetrieb etwas abzutrennen.

 

Zu diesem Zweck diente ein Foto eines Flechtzauns und eines Pfostens im Maßstab 1:32, die miteinander verkettet, ausgedruckt und ausgeschnitten wurden. Daraus ließ sich der Flechtzaun herstellen und aufstellen. 

 

 

 

Feuerwehrübung in der Boxengasse

 

Die Sicherheitseinrichtungen im MOTODROM werden regelmäßig getestet, damit sie im Ernstfall auch funktionieren. Bei den Einsatzkräften muss jeder Griff sitzen. So werden immer wieder Probealarme ausgelöst, zu denen der Sprinter der Einsatzgruppe ausrückt. Oftmals stört das den Betrieb der Teststrecke.

 

Am Einsatzort angekommen geht es dann los:

 

 

Egon wartet mit seiner Spritze schon auf "Saft" und Karl dreht gerade den Hydrant auf. Gleich heißt es "Wasser marsch!" Uwe mit dem Vorortlöschgerät weist Kurt noch ein. So ähnlich könnte man das Diorama interpretieren. Auf diese Art lassen sich für viele dargestellte Situationen Geschichten nachempfinden, wie sie in der Wirklichkeit ablaufen. Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

 

Man muss sehr lang suchen, bis man solche Figuren im richtigen Maßstab findet. Die Bausätze haben sehr viele Kleinteile, die mit Hilfe einer Pinzette und einer Lupe zusammengebaut werden müssen. Nach dem Anstrich mit matten Farben und passenden Metalleffekten nehmen die Figuren Gestalt an. Beim Kolorieren fallen immer wieder Wartezeiten an, die das Ende der Aktion enorm verzögern. Da heißt es "Ruhe bewahren!"

 

Das kostengünstige Spielzeugmodell eines Feurwehr-busses  musste demontiert und aufgesägt werden, damit sich die hintere Tür öffnen lässt. Mit dem richtigen Innenausbau, einem verbesserten Anstrich und authentischen Nummernschildern konnte das Modell aufgewertet werden. Das ist mühsam, aber ein absolutes Muss, wenn eine Modellbahn authentisch und anspruchsvoll sein soll.

 

 

 

 

Flurförderzeuge sind ständig unterwegs

 

In einem Motodrom fallen immer wieder Transporte an, die von einem Gabelstapler erledigt werden. Gerade ist wieder eine Sendung für den Souvenirshop angekommen, die zunächst zwischengelagert wird.

 

Auch im Werkstattbereich fallen regelmäßig Transporte an. Dieser kann jedoch nur in Renn- oder Testpausen erreicht werden.

 

Bis ein Modell dieser Art angepasst ist, sind einige Handgriffe nötig. In diesem Fall handelt es sich um ein Modell aus China, das sehr detailgetreu ist, jedoch im Bereich des Führerstandes kleine maßliche Fehler hatte. So war eine Demontage und Anpassung notwendig, damit der Fahrer in die richtige Sitzposition gebracht werden konnte. Das Ergebnis ist durchaus zufriedenstellend.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rohrbruch auf dem alten Parkplatz

 

Nach Fertigstellung war damals allerdings ein Rohrbruch zu beklagen, weswegen der Parkplatz noch einmal aufgerissen werden musste. Der Bauhof der Stadt Maintal war bei der Arbeit. Material wurde angeliefert und verarbeitet, wie im richtigen Leben. Natürlich war die Baustelle abgesichert.

 

 

Der Rennbetrieb ging natürlich weiter, nachdem das Safety-Car zurück in die Boxengasse fuhr.

 

 

Zwischendurch müssen in der Realität Fahrzeuge geborgen werden. Das erledigt ein Pick-Up, der die Fahrzeuge an die Boxen zurück bringt. Auch das wurde nachempfunden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Fernsehen geht hoch hinauf

 

Private Sender wie "Carrera-TV" oder HR3 wollen natürlich hoch hinaus. Ein örtlicher Kranverleih stellte einen 25m-Kran mit entsprechender Plattform zur Verfügung. 

Kameramann Franz nahm seinen Sohn mit in die Höhe, damit er Erinnerungsfotos schießen kann. Noch ist der Kran nicht voll ausgefahren.

 

 

Irgend etwas klemmt noch, darum wird noch einmal nachgestellt. Der Kran ist nochmals ein schöner Blickpunkt, der die Anlage interessanter macht.

 

 

 

 

 

Ein richtiger "Hingucker" ist das Motel der Teststrecke

 

 

 

 

Inzwischen musste der Car-Port dem Kassenhäuschen weichen

 

 

 

MOTEL "Am Motodrom"

 

 

Zur Unterbringung der Testfahrer und dessen Anhangs lädt das der Teststrecke angegliederte Motel ein. Die drei Einzel- und drei Doppelzimmer sind meistens ausgebucht. Spezielle Fensterverglasungen dämmen den Lärm des Testbetriebs. 

 

Das Motel stand einige Zeit direkt auf der Kante der Anlage, was nicht attraktiv genug aussah. Nun wurde ein kleiner Parkplatz mit einem Blumenbeet vorgelagert. Natürlich dürfen Müllcontainer nicht fehlen, die gar nicht so leicht als Bausatz erhältlich waren. Die Beete werden natürlich auch gepflegt, was einen Gärtner erforderte. 

 

Der Handwerker mit rustikalem Werkzeugkasten verlässt gerade das Motel nach einer Reparatur.

 

Der Bau des Motels mit seinen vielen Details war eine äußerst interessante Modellbautätigkeit, denn alle Zimmer sind tapeziert und voll eingerichtet, verfügen über Teppichböden und Fliesen und den ersten Stock erreicht man über eine Wendeltreppe, die wie ihr echtes Vorbild gebaut ist.

Die Beleuchtung der Räume war der Einstieg in die Elektrifizierung der Miniaturwelt. Hier faszinieren mich die vielen LED-Möglichkeiten, die es heute gibt. 

 

 

 

 

 

Rund um das Motel herrscht rege Betriebsamkeit, wie man sieht. Im Rennbetrieb geht das etwas unter. Doch dem aufmerksamen Betrachter entgeht nichts. Abreisende, Wartende, sich amüsierende und arbeitende Personen entdeckt man an jeder Ecke und sie sorgen für Leben auf der Modellanlage. Wenn Szenen immer mal wider umgruppiert werden, entstehen völlig neue Eindrücke.

 

 

Das neue Werkstattzentrum ist fertig und wurde in Betrieb genommen

 

 

An der Tankstelle herrscht reger Betrieb, denn das Training beginnt gleich

 

 

 

 

Bei der Werkstattausrüstung bildeten verkleinerte Fotos aus dem Internet die Fronten der Werkbänke und die Werkzeugwände. Diese mussten jedoch ebenfalls erst aus Kunststoff herausgeschnitten und zusammengebaut werden. Sogar an die Feuerlöscher wurde gedacht, die vor dem Gebäude angebracht sind.

 

Mit dem Werkstattzentrum wurde das MOTODROM noch kompakter und attraktiver. Die Einfahrt in die Boxengasse wurde deutlich entschärft und übersichtlicher. 

 

 

Mit den wachsenden Zahlen testender Teams wurde ein Werkstattzentrum unerlässlich. Dafür wurde Anfang Mai der Parkplatz mit dem Car-Port umgestaltet und ein Werkstatt-komplex in die Boxengasse integriert. Dieses bietet nun wechselnden Rennteams alles, was man zur Wartung der Fahrzeuge braucht. In Realität wurden fast 20 Meter Werkbänke eingebaut und dazugehörende Werkzeugwände installiert. Drei große Oberlichter sorgen für Helligkeit und die großen verglasten Tore erlauben einen guten Ein- und Ausblick.

 

 

Das Gebäude wurde selbst entworfen und aus den bereits erwähnten Kunststoffplatten herausgeschnitten. Die Wände, Fenster, Türen und Tore wurden in die Oberfläche hineingeprägt und farblich angelegt. Das Flachdach bekam Oberlichter, wobei die Verglasung mittels bedruckter Overhaed-Folie realisiert wurde. Die Rahmen entstanden ebenfalls aus kleinen Kunststoffteilen, die geschnitten und verklebt wurden. Das Flachdach bekam eine Attika und optisch eine Kies-Schüttung.

 

 

Erneut konnte eine Optimierung umgesetzt werden, obwohl alle Flächen nahezu ausgereizt sind. Nun ist erst einmal ein Baustopp an den Boxen angesagt. Lange wird dieser allerdings nicht anhalten, dafür kenne ich mich nur zu gut.

 

 

Nun sind auch die Lüftungsgeräte, die Klimanlage und die Solarzellen auf dem Dach in Betrieb

 

  

 

Wer genauer hínsieht, entdeckt Kisten mit Ersatzteilen, Werkstatteinrichtungen und Geräte,

wie eine Säulenbohrmaschine, eine Drehbank, ein Elektroschweißgerät und Handwerkzeuge

 

 

 

  

 

Denkt man sich die Hausfassade weg, so zeigt sich die Inneneinrichtung

 

 

 

 

Der erhöhte Energiebedarf im Bereich der Zentralwerkstatt wird durch einen mobilen Trafocontainer sichergestellt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

An den Boxen herrscht reger Betrieb

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf der Aussichtsplattform der Rennleitung, die man vom Motel aus sieht, wurde eine Gastronomie eröffnet und die Wirtin zeigt, wo der Ebbelwoi ausgeschenkt wird. Die Besucher sitzen auf Festzeltgarnituren und genießen Riesenrindswürste mit Senf und Brötchen.

 

 

 

 

 

 

 

Natürlich steht am Ausgang der Boxengasse auch ein großer Abschleppwagen eines heimischen Unternehmens.

 

Inzwischen wurde der Fuhrpark Zug um Zug um alle möglichen Funktionsfahrzeuge ergänzt und aufbereitet. Hier finden sich heimische Unternehmen wieder.

 

Ein breiter Raum nimmt die Werbung ein, die auf der Strecke an markanten Stellen zu finden ist, ohne den Blick auf die Fahrstrecke zu behindern.

 

Ein neuer Landeplatz für den Notfallhubschrauber fand sich in einer Innenkurve. Nun können auch Patienten ins Krankenhaus geflogen werden. Dazu wird in der Realität natürlich der Rennbetrieb mit einer Safety-Car-Phase kurzzeitig unterbrochen.

 

Ein kleiner Aussichtsturm - der STIER-Turm - bietet einen guten Überblick über die Anlage. Auch hier kamen gängige Modellbaumaterialen zum Einsatz.  Hier zunächst die ursprüngliche Version...

 

 

...die durch eine neuere Version ersetzt wurde.

 

 

Der folgende kleine Bilderbogen zeigt, dass sich das Motodrom noch im Ausbau befindet. Überall wird noch gebaut und die Rasenpflege ist eine fortwährende Aufgabe, um die Auslaufzonen zu pflegen.

 

Mit solchen Details entstehen kleine Dioramen, die auf der Anlage entdeckt werden können. So spielt sich automatisch reges Leben ab, das in der Wirklichkeit nicht anders aussehen würde.

 

Für die Zuschauer auf der kleinen Tribüne wurde ein umgebautes Gerätehaus als Toilette mit Waschraum umgebaut. Das rustikale Fachwerkgebäude fügt sich harmonisch in die Anlage ein.

 

 

 

Vom Hauptgebäude aus hat man den besten Überblick über das Renngeschehen. Mit allerlei Erfrischungen lässt sich dort der Aufenthalt genießen.

 

 

Abtransport eines defekten Wagens

 

Ein liegengebliebener Wagen ist nun in Sicherheit und die Teststrecke ist wieder frei. Mit einem Spezialfahrzeug, das auch über Hindernisse hinweg Autos aufnehmen und sicher verladen kann, ist das Motodrom nun bestens ausgerüstet. 

 

Zu diesem Zweck wurde ein sehr kostengünstiger Holztransporter umgebaut, mit einer speziellen Vorrichtung ausgestattet und in einer Servicefarbe umlackiert. 

 

 

Der Seniorenlöschzug

Maintals Senioren verfügen über einen voll ausgerüsteten Studebaker-Löschzug aus dem Jahr 1928, der ihrem Verein den Namen gab. Im Testbetrieb und bei kleinen Rennen stellen sie das Einsatzfahrzeug im Motodrom. Für die Besucher ist er eine Attraktion, die zudem noch voll funktionsfähig ist.

 

 

Solche Modelle im richtigen Maßstab sind nur sehr schwer zu finden. Wenn das der Fall war, dann musste ich auch "zuschlagen".  

 

Modellbau und Sammlerleidenschaft führen immer wieder zu Käufen und Fahrzeugmodifikationen, die zuvor nicht geplant waren. So war es auch mit der Marschkapelle, die am Ende der Doku vorgestellt wird. Nach langer Suche fand ich sie im Sammlerschrank meiner Nachbarin und kaufte sie ihr ab.

 




Der Pizza-Flitzer ist unterwegs

Durch die Altstadt fährt mal wieder der "Pizza-Flitzer", besser unter dem Namen "Super-Calimero" bekannt. Normalerweise sind das Kleinwagen, weswegen sie auch Flitzer genannt werden. Es wäre aber ein guter PR-Gag, wenn eines dieser italienischen Dreiräder zum Einsatz käme.

Auf der Modellbahn macht es sich jedenfalls sehr gut!

 





Der Eismann ist unterwegs

Im Sommer sind die Eisverkäufer unterwegs.
Mario Benedetti ist mit Gelati von Deleidotti und
dem Dreirad in der Altstadt, um Menschen zu erfrischen.
Dies ist mir aus meiner Kindheit noch bekannt und
die Umsetzung macht mir große Freude.

Zur Eigenkonstruktion wurden Teile eines Bausatzes
von Fahrrädern im Maßstab 1:32 verwendet und mit
einer passenden Figur kombiniert.


 

 

Eine Schulklasse besichtigt den Limesturm unter Leitung der Legionäre der Saalburg

 

 

     

 

 

 

 

 

 

Nach dem Ausflug zum Schützenhäuschen sollte man den kleinen See

direkt an der Rennbahn besuchen, der vom Angelverein gepachtet ist

 

 

Hier gibt immer wieder Ärger mit Badenden...

 

...weil der See an den Angelverein verpachtet ist

 

 

Der Limes-Turm

 

 

 

 

Auf der Zufahrt zu Limesturm liegt ein Fahrzeug mit einer Panne fest. Der Beifahrer wartet auf den ADAC und vertreibt sich die Zeit mit der Beobachtung des Renngeschehens.

 

Am Limesturm führt Wilfried vom Hartighof immer seine Lieblingskuh aus. Mit dabei ist sein Schäferhund. Die Kuh ist übrigens rennsportverrückt und hat auch beim größten Lärm die Ruhe weg. Dennoch führt Wilfried sie am Seil aus.

 

 

 

Das Schützenhäuschen

 

Das Hochstädter Schützenhäuschen kam ebenfalls in die Auswahl. Auf einer leichten Anhöhe hat man hier einen guten Ausblick. Im Maßstab 1:32 ist es ein Hingucker. Das Dach ist Ziegel für Ziegel von Hand gedeckt und die Details des Originals wurden exakt übernommen.

 

 

 

Kleingarten auf der Hartig

 

Am Fuß des Schützenhäuschens richtete ich einen Kleingarten her, der eine ganz alte Bausubstanz hat. Von einem Stradkorb aus hat man einen herrlichen Blick auf das Motodrom und das Schützenhäuschen.

 

 

 

 

Firma SPAHN ist auch vertreten

 

Maintal ist ohne die Fahrzeuge der Firma SPAHN nicht denkbar. Zumindest ein Fahrzeug musste also vertreten sein.

 

 

 

 

 

 

 

Angeln am Motodrom

 

Wo in Maintal Wasser ist, ist das Baden verboten. So auch auf meiner Modellanlage. Angler und Badesee, das verträgt sich nicht.

Wenn die Fische nicht beißen, muss der mitgebrachte Proviant dran glauben...

 

Wasser ist für den Modellbauer stets eine Herausforderung. So auch auf dieser Anlage. Der Platz war begrenzt und die tatsächliche Größe des Gewässers musste offen bleiben. In Maintal gibt es mehrere kleine Seen, die dem Schutz von Wasservögeln dienen und an denen sich Angler vergnügen. Ihre Lage direkt neben der Autobahn oder stark befahrener Bundesstraßen ist mit der Lage des kleinen Sees an der Rennstrecke zu vergleichen.

 

Die Technik, einen kleinen See zu gestalten, ist gar nicht so schwer. Hier werden mehrere bedruckte Folien übereinander gelegt und anschließend der Rand gestaltet.

Fließendes Wasser muss man dagegen mit Kunstharz herstellen. Geeignetes Material findet man in jedem Baumarkt

 




           

Das MOTODROM profitiert von der landwirtschaftlichen Nutzung in Form von Strohballen, die der örtliche Landwirt anliefert

 

Besuch aus Friedrichshafen

 

 

 

Immer wieder willkommen ist das Luftschiff LZ 07 aus Friedrichshafen, das für GOODYEAR Reklame fliegt. Mit seinen zwei Sternmotoren und dem Motor im Heck des Luftschiffs ist es höchst manövrierfähig. Die etwas kleinere Ausführung kann jedoch nur wenige Fluggäste transportieren. 

 

Der modifizierte Nachbau besteht aus Papier und wurde dem Maßstab der Bahn angepasst. Dabei kamen einige Materialien zum Einsatz, die Modifikationen des Luftschiffs nachbilden sollten. Auch hier diente wieder als Hauptarbeitsmittel der PC, womit ein Rüger-Papier-Modellbaubogen in einen anderen Maßstab umgewandelt und viele Details sowie die Werbung realisiert wurde. 

 

Insgesamt entstand ein recht realistischer Eindruck, wobei die beiden Motore echte Hingucker sind.

 

Das Luftschiff "schwebt" an unsichtbaren Fäden und ist an einer kleinen Traverse befestigt, die ein unkontrolliertes Drehen und Schaukeln verhindert. 

 

 

      

 

Die Renningenieure und ihre Kommandostände gegenüber den Boxen

 

 

 

 

 

 

 

Erweiterung der Kommandostände

 

Die Kommandostände der Renningenieure dürfen nicht fehlen. Hier laufen alle technischen Informationen zusammen und die Live-Aufnahmen des Fernsehens können mitverfolgt werden. Die Kommandostände wurden nun verdoppelt, damit auch die DTM-Fahrzeuge von den Teams überwacht werden können. Die Kommandostände sind durch eine Mauer mit Fangschutzgittern gesichert.  

 

Bei der Scuderia Ferrari ist heute Enzo Ferrari zu Gast (Bild links), der sich über die Rennvorbereitungen informiert. 

 

 

Der Ferrari 458 GT2 wird heute für das nächste Rennen vorbereitet und mit dem F1-Boliden werden neue Reifen getestet.

 

 

 

 

 

Die Leitstände wurden komplett aus Kunststoffplatten und Metallgitter hergestellt und mit PC-Ausdrucken versehen. Das Design entspricht neuesten Live-Übertragungen großer Rennen. Einmal mehr entstand aus simplem Material ein kleines Diorama, das natürlich noch weiter verfeinert wird.








Die Fahrbahnränder und die Curves

Im Rahmen der Perfektionierung wurden die Randbereiche und die Curves der Wirklichkeit angepasst und die von Carrera stark vereinfachten Markierungen der Auslaufzonen verändert. Das schafft an Schikanen und weiten Kurven die idealen Begrenzungen. Die Curves wurden aus 3 mm starken Kunststoffplatten ausgeschnitten, geprägt und farblich angelegt. Die alten ebenen Markierungen wurden in Grasränder umgewandelt. Einige Stellen der Rennstrecke erhielten zusätzlich Kiesbetten. Hier kam gewöhnlicher Sand zum Einsatz, der wie die Grasnaben mit PONAL-Holzleim aufgebracht wurde, damit kein Abrieb enbtsteht. Fahrtechnisch entstehen dadurch wesentlich realistischere Situationen, wenn die Fahrzeuge driften.





Podest zur Streckensicherung

Die Streckenposten müssen gut zu sehen sein und sie selbst müssen den Überblick behalten. In der Ostkurve steht deshalb ein Podest für die Streckenposten. Per Funk sind sie mit der Rennleitung verbunden.

 

 

 

 

Eine Brücke zur Rennleitung

 

Die Rennleitung und die Gastronomie sind auch über eine Fußgängerbrücke erreichbar. Die kleinteilige Konstruktion war sehr arbeitsintensiv. Auch hier sind es erst die Personen, also die Figuren, die eine solche Brücke richtig in Szene setzen. Die Brücke bestand aus über 800 Einzelteilen!

 

 

Die Preisser-Figuren sind von der Qualität und der Ausdruckskraft her besonders gut geeignet. Leider ist die Auswahl im Maßstab 1:32 nicht sehr groß. Man muss auf 1:35 anderer Hersteller ausweichen.

 

 

 

 

Verschiedene Tribünenvarianten

 

 

 

 

Eine kleine Tribüne 

mit Fußgängerbrücke

 

Die kleine unüberdachte Tribüne entstand noch 2015 aus dem bereits genannten Material, ebenso die Fußgängerbrücke über die die Rennstrecke. Die oberste Reihe der Tribüne wurde mit Haltestangen versehen, wie sie üblich sind. Diese erste Tribüne wurde inzwischen durch eine neue Tribüne ersetzt. Natürlich werden noch weitere Zuschauer erwartet. Hier haben Gäste die Möglichkeit, kleine Gastgeschenke im Maßstab 1:32 mitzubringen, worüber ich mich sehr freue.

 

In der Kurve vor Start und Ziel wurde eine Naturtribüne präpariert, wie sie auf vielen Rennstrecken zu finden sind. So können Zuschauer auch kostengünstig die Rennen verfolgen. 

 

 

 

Kleiner Plausch

 

Die Raucher haben es auf der Rennstrecke schwer, denn das Rauchverbot wird hier restriktiv gehandhabt. Raucher treffen sich etwas abseits zum Plausch. Auf dem Foto unten gibt gerade ein Raucher dem anderen Feuer. 

 

 

 

    

 

 

 

Die neue Tribüne

als Ersatz für das Vorgängermodell der ersten Stunde

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

VIP-Terrasse 

mit Blick auf die Westkurven

 

Direkt neben dem Schwimmbad wurde eine VIP-Terrasse eröffnet, die einen tollen Blick auf die beiden Westkurven ermöglicht. Für VIPs ist der Eingang am Schwimmbad. Der Badebetrieb ist mit der VIP-Terrasse um eine kleine Attraktion reicher.

 

Normale Besucher des Motodroms nehmen auf der Balkonterrasse Platz. Das Eck-Gebäude fügt sich harmonisch in das Ensemble ein und die vielen Einzelheiten sorgten für einen unglaublichen Spaß beim Modellbau.

 

 

Eine Stahltreppe führt zur oberen Terrasse. Sie ist aus Restmaterialien der großen Fußgängerbrücke gebaut. So finden auch Restmaterialen Verwendung.

 

 

Zum Einsatz kamen wieder Holzleisten und dünne Kunststoffplatten, die zugeschnitten, geprägt und verleimt werden mussten. Fußböden und Decken sowie die Geländer sind im Holzdekor geprägt und angelegt. Natürlich durften Blumenkästen nicht fehlen. Markisen und Tischdecken sind aus dünnem Seidenstoff.

 

 

Passende Figuren füllen dieses kleine Diorama mit Leben. Der eine oder andere Besucher - vielleicht sogar Rennfahrer - wird wohl noch hinzu kommen. Eine kleine Theke und eine Kaffeemaschine werden das Ensemble abrunden.

 

Die vorläufig letzten Objekte

 

Der Limes-Turm und die kleine Altstadt sind zunächst die letzten Objekte, die installiert wurden. Nun werden einige Gebäude der ersten Stunde durch bessere Ausführungen ersetzt.

 

 

Dazu gehört auch die Zuschauertribüne, die noch auf obigem Bild zu sehen ist. Sie wurde durch eine solidere Variante ersetzt, bei der die Zugangswege bis hin zu den Sitzplätzen korrekt beplant sind.

 

 

 

 

Der Raum unter der Tribüne wird natürlich von Rennteams als Lagerraum genutzt. Die Bauweise mit soliden behauenen Sandsteinen fügt sich besser ein al sie bisherige kalte Betonbauweise der ersten Variante.

 

 

 

 

 

Die Infrastruktur wächst

 

Getränke- und andere Automaten versorgen die Besucher und eine Tankstelle in der Boxengasse rundet das Angebot ab. Auch eine Telefonzelle und Altglascontainer im Tribünenbereich sind vorzufinden.  Umso mehr kleine Details die Anlage aufweist, desto interessanter wird sie.

 

 

Im Boxen- und Werkstattbereich sind weitere Mechaniker und Tankwarte präsent, die das Diorama komplettieren.

 

 

 

Die Dichte macht's!

 

Modellrennbahnen sind oft recht trist und ganz auf den flotten Spielbetrieb ausgelegt. Darunter leidet der lebensnahe Eindruck. Erst die bebaute Dichte und eine gewisse Fülle, die mit Figuren in allen erdenklichen Situationen erreicht wird, macht aus dem Spielzeug eine Modellbahn. Wenn sie klug geplant und raffiniert angelegt wird, ist der Rennspaß voll vorhanden. Allerdings sind die Auswirkungen eines Crashs im Rennbetrieb höher, wenn mit Sicherheitseinrichtungen gespart wird. Im Modell müssen Leitplanken etc., die zwar dem Maßstab entsprechen, Kräfte aufnehmen, die zu beachten sind. Das Original liefert die Vorlagen.

 

Zunächst glaubte ich, man bräuchte eine Rennbahn nicht in eine erweiterte Umgebung einzubetten. Dann stellte ich jedoch fest, dass der Bezug zum Umfeld eine besondere Atmosphäre erzeugt. So werde ich demnächst den Bereich der Altstadt noch weiter ausbauen, um den Effekt zu verstärken. Welche Objekte in die engere Wahl kommen, steht noch nicht fest.

 

Modellbau hat auch etwas mit Ästhetik und Freude über Gelungenes zu tun. So wird der Modellbauer selten hundertprozentig zufrieden sein, wenn er noch Potenziale findet. Das Auge registriert Harmonie und Authentizität und gibt das ans Gehirn weiter. Es ist eine besondere Art des Genusses, wenn alles stimmt.

 

Modellbauern kann ich nur empfehlen, das richtige Maß zu finden. Halbe Freude ist rausgeschmissenes Geld und verlorene Zeit. Totaler Genuss wird allerdings unerschwinglich sein und an persönlichen Grenzen scheitern.

 

Bei Start und Ziel ist die elektrische Steuerungszentrale der Modellbahn

 

Sie ist naturnah verkleidet und mit einem Zaun mit mehreren Hinweisschildern versehen.

Auch ein Trafo für die Beleuchtung wurde verkleidet und mit einem Gebüsch "getarnt".

 

 

Das 8-köpfige Rettungsteam mit dem Mini Fire Truck "Grizzly" von Yamaha ist schnell an jedem Einsatzort

 

 

 

 

  

 

Eine kleine Parkanlage mit einem Kriegerdenkmal ist ein Ort der Besinnung

 

 

 

Ruine der Burg Rabeneck mit der Naturtribüne

 

  

 

  

 

     

 

 

 

Die neue Pressestelle

 

Nun haben auch die Presseleute ein eigenes Bürogebäude direkt neben der Tribüne. Mit einem großen Büro im Erdgeschoss für zwei Redakteure ist die Pressestelle der ideale Anlaufpunkt für Fotografen und Reporter des Motodroms. Im Obergeschoss residiert der Pressechef, der Interviews mit Fans und Funktionären führt.

 

Die Pressestelle ist überraschenderweise der erste Blickpunkt des eigentlichen Motodroms, was an der Beleuchtung liegen kann. Sie rundet diese Seite der Anlage perfekt ab.

 

Das Gebäude wurde aus Kunstoffplatten und aus Folien gefertigt, wie alle anderen Gebäude der Anlage. Die Inneneinrichtung mit Büromöbel ist ebenfalls handgefertigt.

 

Die an diesem Platz bisher befindliche Toilette wurde auf die andere Seite der Tribüne verlagert, wo sie neben dem Stier-Turm besser platziert ist.

 

 

   

 

 

Neu auf der Anlage

Das Dr. Ove Rasmussen-Haus

 

 

   

Ein weiteres Gebäude komplettiert die Anlage. Nach dem Vorbild des Rennleitungsgebäudes auf der Solitude entstand das "Dr. Ove Rasmussen-Haus", das von Frank Rehberg im Jahr 2010 als Papiermodell entworfen wurde. Nun habe ich es auf Kunststoff-Basis nachgebaut und dem ehemaligen Maintaler Rennsportfan Dr.Ove Rasmussen gewidmet, damit der Bezug zu  Maintal hergestellt ist. Nicht ganz unproblematisch war das Formen der Kunststoffplatten mit dem Heißluftgerät. Die Fenster wurden etwas weiter ausgestellt, damit es wegen der störenden Spiegelungen heutigen Konstruktionen entspricht.

Das Originalgebäude wurde 1935 südlich von Stuttgart gebaut und die Grand-Prix-Strecke war bis 1965 im Einsatz. Der Charme des Gebäudes lässt die Zeit aufleben, in der Dr. Ove Rasmussen sich der Marke DKW verschrieb, die später als Auto-Union firmierte. Heute ist das der AUDI-Komzern.

 

  

 

 

  

 

 

  

 

 

Zu Festen wird gern ein kleiner Umzug mit Musik veranstaltet

Vorbeimarsch am Kreppelrichter-Denkmal

 

 

 

Marschmusik ist stets sehr beliebt und findet großen Anklang

 

 

 

   Wenn es Nacht wird im Motodrom

 











 

 

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Testbetrieb in einem Motodrom kennt keine Sperrzeit in den Nachtstunden. Schließlich müssen auch die Nachtstunden genutzt werden. Eine Flutlichtanlage ist da ein absolutes Muss. Auch der Badebetrieb muss aufrecht erhalten werden. Also ist auch dort eine Beleuchtung notwendig. 

 

Die Miniaturflutlichtanlage von Tipp-Kick ist dafür sehr gut geeignet. Sie kann sehr variabel aufgestellt und entfernt werden, wenn die Masten stören sollten. Den Rest beleuchten die Fahrzeugscheinwerfer, wenn sie ihre Runden drehen. Die Bremslichter tauchen dann die Gebäude kurzzeitig in rotes Licht und die Illusion ist perfekt.

 

Die Anwohner des Motodroms verfolgen natürlich von ihrem Grundstück aus das Geschehen. Motorsport ist für sie die Entschädigung für den mitunter starken Lärm bei Rennbetrieb.

 

 

Auf der VIP-Terrasse ist auch in den Abendstunden noch reger Betrieb. Bei kühlen Drinks lassen sich auch Sommernächte an der Rennbahn gut aushalten.

 

 

In der Boxengase ist natürlich reger Betrieb und die Zuschauer auf der Terrasse der Rennleitung haben noch keinen Heimgang.

 

 

Das Safety-Car am Ende des Feldes wird nach dem fliegenden Start wieder in die Boxengasse einscheren und auf spezielle Ereignisse warten, die seinen Einsatz erfordern.

 

 

Porsche-Boliden kämpfen sich durchs GT-Feld, während andere Fahrzeuge die Box aufsuchen.

 

 

 

 

 

Nach den Tests werden die Boliden wieder im Parkbereich abgestellt und warten auf die Tests am nächsten Tag.

 

 

Irgendwann ist auch dieser Test-Tag zu Ende und einige der Testfahrer und Mechaniker suchen das Motel am Motodrom auf, um den Tag ausklingen nzu lassen. Ein Tag im Maintal-Motodrom - eine Erlebnis für die ganze Familie. Ich habe das Erlebnis jeden Tag und kann mich riesig darüber freuen.

 

 

 

Die Fahrzeuge werden Zug um Zug komplettiert

 

         

 

Faszinierend sind die digital gesteuerten Fahrzeuge, die eine sehr gute Straßenlage und ein perfektes Bremsverhalten haben. Auch die detailgetreue Art der Herstellung macht sie zu einem wahren Erlebnis. Front- und Heckspoiler fliegen bei einem Crash durch die Luft, wie beim Original, sind jedoch so konstruiert, dass sie wieder einen festen Sitz haben, wenn sie erneut zusammengebaut gebaut werden.

 

Gegenüber früheren Modellfahrzeuge stellen sie die perfekte Weiterentwicklung dar. Sie sind vollgestopft mit Technik. Die Stromaufnahme wird über Funk gesteuert, ebenso die Spurwechsel und alle möglichen Funktionen, um das Licht zu steuern. Dahinter stehen elektronische Programme.

 

 

 

 

Mercedes-Benz F1 W05 Hybrid

 

#  6  N. Rossberg

 

 

 

 

Mercedes-Benz F1 W05 Hybrid

 

# 44 L. Hamilton

 

 

 

 

 Ferrari F138

 

# 3 F. Alonso

 

 

 

 

 

 

 

Ferrari F14 T

 

# 7  K.Räikkönen

 

 

 

 

 

Infiniti Red Bull Racing RB9

 

# 1 S. Vettel

 

 

Man kann die Fahrzeuge auch als automatisch fahrende Rennpartner programmieren. Dabei werden Geschwindigkeit und Bremsverhalten individuell festgelegt. Mit diesen Parametern dreht das Fahrzeug seine Runden, wechselt jedoch ständig nach einem Zufallsgenerator die Fahrspuren, sodass man nie weiß, wie es sich im Rennen verhält. Umso mehr Weichen, desto härter schlägt der Zufall zu. Insgesamt können jetzt auf den zwei Fahrspuren insgesamt 6 Fahrzeuge individuell gesteuert werden. Bei 14 Meter Fahrstrecke ist das bereits eine erhebliche Dichte, die einem taffen Rennbetrieb entspricht.

 

 




Auf der Einführungsrunde


Mitte Juni 2017 konnte bei den Tourenwagen bereits
eine stattliche Anzahl von Fahrzeugen der DTM
und anderer Klassen auf die Einführungsrunde geschickt werden.

Im Boxenbereich wartet das Safety-Car
und die Rennleitung auf ihren Einsatz.

Rund ums Motodrom verteilt sind weitere
Rettungsfahrzeuge, Rettungsmannschaften
 und der Hubschrauber einsatzbereit.

Für Besucher des Motodroms,
die selbst einige Runden drehen wollen,
stehen also genügend Fahrzeuge bereit.

Bei den Formel 1 - Fahrzeugen
stehen bisher nur fünf Boliden
zur Verfügung.


Nachfolgend werden alle Fahrzeuge vorgestellt.

 

 

 

 

 

 

 

Audi A5 DTM 2014

 

# 1  M. Rockefeller

 

Ford GT Race Performance

 

# 2

 

Weiterentwicklung des legendären Ford GT 40

 

 

 

 

 

 

Mercedes-AMG GT3 #2

24h von Dubai


 

 

 

 

 

 

Ferrari 360 Challange 2003

Norbert Graf #4

 

Revell-Modell

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Duplikat als Unfallwagen

für authentische Rennszenen

 

 

 

 

 

 

Audi A4 DTM 2008

# 9  A. Prémat

 

Audi Sport Team Phoenix

 

 

 

 

 

 

AMG Mercedes C Coupé DTM

2012

 

# 10  Coulthart

 






BMW M4  DTM

 

# 11  M. Wittmann







AMG Mercedes C Coupé DTM

# 12 D. Juncadella

 

 

 

 

 

 

BMW Z4 GT3

Schubert Motorsport # 12

24h Dubai 2013

 

 

 

 

 

 

 

MINI Countryman WRC

Equipe Palmeirinha Rally Nr.14

RMC 2012

 

 

 

 

 

 

Teufel Audi RS 5 DTM

 

M.Molina #17

 

 

 

 

 

 

 

BMW Z4 GT3

Schubert Motorsport # 20

Blancpain 2014








AMG Mercedes C Coupé DTM

# 22
L. Auer

 

 

 

 

 

 

 

BMW M4  DTM

 

# 23  M. Wittmann

 

 

 

 

 

Porsche 918 Spyder

Martini Racing

 

# 23

 

 

 

 

 

 

 

Porsche GT3 RSR Hybrid

VLN 2011

 

# 36

 

 

 

 

 

 

Ferrari 458 GT2

 

# 54  AF Corse

 

 

 

 

 

 

Mercedes SLS AMG Coupé

 

Fahrzeug der Rennleitung

 

 

 

 

 

 

Ferrari 458 Italia

 

Safety Car

 

 

 

 

 

 

 

 

Porsche 917K

 

Martini International # 2

 

 

 

 

 

 

 

Porsche 917K

 

Martini Rossi Racing Team  # 3

 

 

 

 


Nutzfahrzeuge des Motodroms
  


Für die ärztliche Versorgung sind Rettungsfahrzeuge obligatorisch. Sie sind als Spielzeug im Maßstab 1:32 in verschiedenen Varianten erhältlich. Sie müssen aber noch für den Zweck hergerichtet werden.







Ein Mini-Klinomobil des DRK Hanau versieht regelmäßig seinen Dienst im Motodrom.
Auch dieses recht einfache Spielzeug im Maßstab 1:32 brauchte noch Veränderungen und eine Inneneirichtung.
Nun sind über den anstrich auch alle Details besser sichtbar.







Die örtliche Feuerwehr ist ebenfalls mit einem Einsatzwagen vor Ort. Hieermit werden vor allen Dingen Materialien und Löscheinrichtungen transportiert.

Für den schnellen Einsatz ist ein Fire-Quad im Einsatz.






Ein Zeppelin von Goodyear durfte nicht fehlen.

Er wurde aus einem vergrößerten Bastelbogen aus dünner Pappe gebaut und mit mechanischen Teilen ergänzt.
Der Werbeaufdruck wurde ausgedruckt und aufgebracht.






Für die kleinen und großen Transporte der Werkstätten
und der Gastronomie ist ein gasbetriebener Gabelstapler
im Einsatz. Hier wurde wieder ein kostengünstiges
Spielzeug im maßstab 1:32 umgebaut und umlackiert.






Ein Feuerwehrfahrzeug von Studebaker aus dem Jahr 1928
ist das Einsatzfahrzeug des Maintaler Seniorenlöschzuges,
der an Wochenenden ehrenamtlich Bereitschaftsdienste
leistet. Auch dieses Modell wurde angepasst.







Der  Abschleppwagen von Ford aus dem Jahr 1923
ist die Ergänzug zum Einsatzfahrzeug des
Seniorenlöschzuges. Liebevoll restauriert versieht
er ebenfalls seinen Dienst.













Der ADAC-Rettungshubschrauber  hat einen eigenen Stützpunkt, fliegt natürlich bei Bedarf Einsätze
und arbeitet sehr eng mit dem Roten Kreuz zusammen.

Wenn keine Rasenfläche zur Verfügung steht,
muss er auf der Fahrbahn landen.







Zum Fuhrpark eines auf dem Motodrom arbeitenden Unternehmens gehört ein  Radlader, der auch für andere Einsätze zur Verfügung steht.






Zum festen Bestandteil der Rettungstruppe gehört natürlich
ein Abschleppfahrzeug mit Kran. Auch hier wurde ein Spielzeugmodell aufwändig umgebaut und neu lackiert.






Der Bauhof der Stadt Maintal ist für die Rasenpflege
zuständig und hält ein Spezialfahrzeug bereit.







Ein Absetzkipper der Firma Max Spahn & Sohn
ist immer wieder im Einsatz, um das Motodrom
in Schuss zu halten.





Die Firma Eisele stellt einen Kran für kompliziertere
 Bergungen zur Verfügung.
 





Das Fernsehen nutzt einen Spezialkran mit Mastkorb
für ihre Kamera, um spezielle Aufnahmen zu ermöglichen.
Das Fahrzeug ist detailgetreu einem Vorbild nachgebaut.








Als Übertragungswagen nutzt der Hessische Rundfunk
ein umgebautes geräumiges Wohnmobil, das auf
dem Parkplatz im Innenraum abgestellt ist.

 

Auf Wiedersehen im Maintal-MOTODROM